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Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Abfegen bei unserem Ehrenmeister Klaus Bercher

Zum Eintritt in den Ruhestand Ende März wurde Klaus Bercher von seinen Konstanzer Kaminfegerkollegen, die ihm die allerbesten Glückwünsche überbrachten, "abgefegt".

Werner Brendle aus Engen, ein Freund der Familie, gratulierte sogar mit einem lebendigen Glücksschwein.
 
„Wir haben mit Klaus Bercher nicht nur einen fachkundigen Schornsteinfeger in unseren Reihen geschätzt, sondern auch einen ehrenamtlich engagierten Bürger erlebt“, lobte Bürgermeister Johannes Moser bei der Überbringung der Glückwünsche für den Ruhestand seitens der Stadt Engen. Wir sind alle sehr glücklich über deinen Einsatz und wünschen dir für deinen Ruhestand die allerbesten Voraussetzungen.“
 
Sichtlich gerührt zeigte sich Klaus Bercher über die beachtliche Schar der Gratulanten. „Ich bin überwältigt und freue mich riesig über eure Teilnahme und Glückwünsche und bin besonders zufrieden, dass ich mein Geschäft in die Hände meines Sohnes übergeben kann.“ Er ließ seinen Werdegang noch einmal Revue passieren und bedankte sich bei allen Weggefährten recht herzlich, „für die Begleitung, Unterstützung, sowie die Anerkennung meiner Ratschläge und meines fachlichen Wissens.“
 
Wir alle wünschen unserem Kollegen Klaus Bercher in seinem Ruhestand alles Gute, vor allem beste Gesundheit im Kreise seiner Familie.
 
 
Bilder: Jürgen Waschkowitz
 
 

Jobs for Future in Villingen-Schwenningen

Das Handwerk präsentierte sich vielfältig und praxisnah

 

Handwerk zum Anfassen und Mitmachen hieß es bei der diesjährigen „Jobs for Future“, der Messe für Aus- und Weiterbildung in Villingen-Schwenningen.
Zum zehnten Mal zeigte die Handwerkskammer Konstanz zusammen mit engagierten Innungen und Auszubildenden, was das Handwerk zu bieten hat.
Ob beim Hausbau auf Geschwindigkeit lautes Hämmern in den Ohren dröhnte oder vom nächsten Stand der Duft nach frischem Hefegebäck durch die Messehallen zog, beim Showstyling der Vorher-Nachher-Vergleich zu bewundern war oder der Umgang mit Diagnosegeräten Fingerspitzengefühl erforderte: Auf 1.000 Quadratmetern war an drei Messetagen die Welt des Handwerks mit allen Sinnen zu erleben.
                                                           
„Wir sind Handwerker. Wir können das.“
Ganz nach dem Jahresmotto 2012 der bundesweiten Imagekampagne zeigten Konditoren, Chirurgiemechaniker, Raumausstatter, Schornsteinfeger und viele weitere Berufsgruppen ihr Können. Und sie ließen den potentiellen Nachwuchs selbst Hand anlegen: In den lebendigen Werkstätten, bei der Handwerksrallye und verschiedenen Bühnenwettbewerben konnten die Messebesucher ihre Eignung zum Praktiker unter Beweis stellen. Die Mitmachaktionen, begleitet von Moderator Alexander Franke, stießen beim jungen Publikum auf reges Interesse und ließen auch Unentschlossene dem Traumberuf ganz praktisch näher kommen.
 
„Wir müssen uns präsentieren“
Als echter Publikumsmagnet erwies sich auch der Stand der Schornsteinfeger. Mit Glücksrad und Schornsteinfeger-Kreuzworträtsel machte dort ein gut gelauntes Messeteam fleißig Werbung für den Beruf. „Unser Umfeld verändert sich stark. Die jungen Leute haben die Auswahl und sind anspruchsvoller geworden. Wir müssen uns also präsentieren und für uns werben“, sagt Schornsteinfegermeister Werner Rottler.
 
Auch der Informationsbedarf ist nach wie vor hoch: Augenoptikerin oder Fotografin – diese Berufe wurden beispielsweise im Handwerk nicht vermutet. Elftklässlerinnen aus Villingen-Schwenningen zum Beispiel wollten sich vor allem nach Studienmöglichkeiten erkundigen und sind jetzt überrascht über die Vielfalt der Ausbildungsberufe: „Es gibt so viele Möglichkeiten. Da ist es gut, sich zu informieren. Egal ob man schon weiß, was man will oder noch keinen Plan hat“, finden die 16-Jährigen.
Wie eine Karriere im Handwerk startet, dazu informierten die Berater am Stand der Handwerkskammer Konstanz. Hier schauten oft auch Familien mit jüngeren Kindern vorbei: „Die Eltern legen immer mehr Wert auf eine frühzeitige Berufsorientierung“, sagt HWK-Ausbildungsexpertin Sabine Schimmel. Den Nerv des jungen Publikums voll getroffen hätten auch die interaktiven Angebote, mit denen man die Vielfalt der Möglichkeiten spielerisch entdecken konnte. Wer bereits einen bestimmten Beruf ins Auge gefasst hatte, konnte sich via QR-Code direkt auf die Ausbildungsplatzbörse umleiten lassen: Fast 600 freie Plätze haben Firmen aus der Region unter www.hwk-konstanz.de zurzeit eingestellt. 
Wie gut die Chancen für den Nachwuchs derzeit stehen, beruhigt auch die Eltern: „Meine Tochter will etwas Handwerkliches machen. Hier kann sie Ideen sammeln und findet sicher etwas, das sie interessiert“, freut sich eine Messebesucherin aus Sankt Georgen über das breit gefächerte Angebot.
„Wir müssen unsere Botschaft praktisch und anschaulich vermitteln und jungen Menschen die Perspektiven im Handwerk näherbringen“, so Gotthard Reiner, Präsident der Handwerkskammer Konstanz, der am ersten Messetag Vertreter aus der Politik durch die Halle des Handwerks führte. Sein Dank gilt allen Innungen und Betrieben, die das Handwerk bei der Jobs for Future bestens vertreten hätten: „Ideen und Elan sind auch in Zukunft gefragt“, so der Handwerkskammerpräsident. „Nur, wenn wir jetzt auf die jungen Menschen zugehen, werden sie in Zukunft auch zu uns kommen.“
 
Ein ganz besonderer Dank gilt unserer Junggesellin Simone Zeller, den beiden Auszubildenden Dominik Leipold und Fabian Zimmermann sowie dem gesamten Schornsteinfegermesseteam Helmut Börtzler, Uwe Fröhlin, Karsten Götze, Richard Hofmeier, Andreas Kariegus, Ralf Kurschat, Stephan Lindinger, Johannes Marenghi, Jochen Oefinger, Frank Zeller, Jörg Zimmermann und Werner Rottler.
 

Tag der offenen Tür in der Werkrealschule Erzingen

„Den Dingen auf den Grund gehen“ war das Motto der Werkrealschule in Erzingen beim Tag der offenen Tür.

Der Kontakt mit interessierten Schülern und Eltern war sehr intensiv und es konnte ein sehr informatives Bild über die Vielfalt unseres Handwerks vermittelt werden.
 
Unser Mitgliedsbetrieb Roland Schlosser hat unseren Berufsstand mit seinem Mitarbeiter bestens präsentiert, wozu auch die durch die Innung neu angeschafften Roll ups beigetragen haben.
 
Unser Kollege Roland Schlosser hat sich sehr darüber gefreut, dass der Messestand von einigen Berufskollegen besucht wurde. Ganz besonders möchte er sich an dieser Stelle bei Altmeister Peter Neff, seinem Mitarbeiter Andreas Schumann und seinem Sohn Sven Schlosser für die Unterstützung bedanken.
 

Interesse an Ausbildungsbörse in Grenzach-Wyhlen wächst

Die Börse fand bereits zum vierten Mal statt und genauso oft nahmen Mitgliedsbetriebe der Schornsteinfegerinnung Freiburg an der Ausbildungsmesse teil.


Unsere Kollegen Wilfried Armbruster, Axel Kiefer, Alex Riegert und dessen Auszubildender Philipp Widdascheck beteiligen sich gerne an dieser Veranstaltung, um sich der Öffentlichkeit und den Schülern als Ausbilder zu präsentieren.

 

Der Fachkraftmangel in Deutschland ist sehr groß. Es gilt als dringend, allen zu zeigen, wie wichtig und anspruchsvoll das Berufsfeld des Schornsteinfegers ist. Sehr erfreulich zu bewerten ist, dass sich ein weiteres Zusammenarbeiten mit den Schulen ergibt.

 

Gerade durch solche Ausbildungsmessen kann ein erster Kontakt zu den Schülern und Eltern geknüpft werden. Im persönlichen Gespräch kann auch gezielt unser Beruf präsentiert werden. Es wurden auch Informationen über die Anforderungen sowohl an eine Bewerbung zur Ausbildung als auch an unseren Beruf selbst gegeben.

 

Die Resonanz war sehr gut. Die Besucher, Eltern, Schüler und Lehrer, haben viel Interesse gezeigt. Es wurde gefragt nach der Ausbildung bis hin zu den Aufstiegsmöglichkeiten nach der Lehre.

 

Die Veranstaltung ist gesund gewachsen, jedes Jahr gibt es mehr Teilnehmer. Durch die Mischung in den einzelnen Etagen ist sie sehr interessant für die Besucher, hier steht das Schornsteinfegerhandwerk neben der Dualen Hochschule und neben der Industrie und präsentiert die Vielfältigkeit.

 
 
 

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