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Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Lo Spazzacamino...

dieses wunderschöne Lied begleitete die Schornsteinfeger über alle Tage beim 31. Internationalen Schornsteinfegertreffen in Santa Maria Maggiore in Norditalien.

 

Mitglieder der Schornsteinfegerinnungen Tübingen und Freiburg haben unter der Federführung der Kollegen Stefan Sekinger und Christof Auer an diesem wirklich sehenswerten Ereignis teilgenommen.
 
Santa Maria Maggiore wurde nicht von ungefähr für diese Veranstaltung ausgewählt: es heißt, dass der Beruf des „Spazzacamino“ seine Anfänge vor mehr als 500 Jahren im Vigezzo-Tal nahm. Von hier aus zogen die Männer in Schwarz häufig in Begleitung von kleinen Jungen durch ganz Europa. Die Kinder galten angesichts ihrer schmächtigen Statur als bestens geeignet für die Arbeit in den engen Schächten. Das Leben der Buben war meist erbärmlich, viele von ihnen erreichten nicht einmal das zehnte Lebensjahr. Mit der technischen Revolution und der Umstellung auf Heizungsanlagen Mitte des 20. Jahrhunderts war die Arbeit der kleinen Jungen glücklicherweise dann nicht mehr erforderlich, weshalb man davon abließ die Kinder zum Schornstein fegen mitzunehmen.
 
Mehr als 1.200 Schornsteinfegerkollegen versammelten sich am ersten September-Wochenende im Vigezzo-Tal am Lago Maggiore. Neben europäischen, amerikanischen und kanadischen Schornsteinfegern haben sogar Kollegen aus Japan am „Raduno Internazionale dello Spazzacamino“ teilgenommen.
 
Der Programmablauf gestaltet sich so, dass sich am Samstagmorgen gegen 10.00 Uhr viele, viele Kollegen am Schornsteinfegerdenkmal in Malesco einfinden. Das Denkmal erinnert an Faustino Cappini, der 1931 im Alter von 14 Jahren zu Tode kam, als er in Mailand nach dem Abkratzen von Ruß an den Wänden eines Schornsteins oben ankam und erschöpft an eine Hochspannungsleitung fasste. Ein Foto mit dem "bronzenen Schornsteinfegerjungen" gehört in jedes Schornsteinfegeralbum.
 
Der absolute Höhepunkt ist jedoch am Sonntag, wenn sich um 10.00 Uhr alle anwesenden Schornsteinfeger treffen und am Umzug durch Santa Maria Maggiore teilnehmen. Die Straßen sind gesäumt von unzähligen Zuschauern die glücklich sind, wenn sie einen "Glücksbringer" am Ärmel berühren dürfen.
 
Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch im interaktiven Schornsteinfegermuseum "Museo dello Spazzacamino". Hier wird ein breit gestreuter Einblick in das Leben und in die Arbeit der Kaminfeger gezeigt.
 
Jeder Schornsteinfeger sollte mindestens einmal in seinem Berufsleben an dieser wunderschönen und traditionsreichen Veranstaltung teilgenommen haben.
 

Wir sind Handwerker wir können das!

Unter diesem Motto präsentierte das Handwerk am 15. September 2012 in ganz Deutschland auf vielfältige Weise seine Leistungen.

 

14 Innungen präsentierten sich beim "Tag des Handwerks" in der Freiburger Altstadt am Samstag auf dem Augustinerplatz. Die südbadischen Handwerksbetriebe zeigten beim "Tag des Handwerks", was sie alles leisten; wie bunt, vielfältig und interessant ihre Arbeit ist.
 
Als "Wirtschaftsmacht von nebenan" bezeichnete Paul Baier, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, bei der Eröffnung die 15 600 Betriebe im Kammerbezirk Freiburg. Die markante Zahl von 100.000 beeindruckt die anwesenden Besucher. 100.000 Menschen sind in den Betrieben beschäftigt. Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsfaktor und in der beruflichen Ausbildung hervor. Der Boom der Umweltwirtschaft in der Region sei ohne die handwerkliche und technische Umsetzung bei der energetischen Gebäudesanierung oder bei der Installierung erneuerbarer Energieanlagen undenkbar.
 
Die Handwerker und Handwerkerinnen präsentieren sich selbstbewusst: "Der Stoff, aus dem Helden sind" und "Lassen Sie mich durch. Ich bin Handwerker" prangt auf den hellblauen T-Shirts, die sie tragen.
 
Groß war der Andrang beim Glücksrad der Schornsteinfegerinnung Freiburg. Während die achtjährige Laura und der zehnjährige Leon ihr Glück ausprobieren, informieren sich ihre Eltern über die Vielfältigkeit des Schornsteinfegerhandwerks. Und eine Besucherin brachte es mit wenigen Worten auf den Punkt: "Wir sind uns der Bedeutung des Handwerks sehr bewusst. Ohne Handwerk ginge gar nichts im Leben."
 

Simone Zeller wurde Kammersiegerin

Die 19-Jährige legte ihre Gesellenprüfung bereits im Februar 2012 ab, da sie eine halbjährige Lehrzeitverkürzung aufgrund ihres Schulabschlusses erhalten hatte. Im Juli wurden dann die Lehrlinge mit der regulären Lehrzeit von drei Jahren geprüft. „Ich war total überrascht als ich davon erfahren habe“, freute sich die  Schornsteinfegerin, die einen Durchschnitt von 2,6 erzielte. Auch ihr Lehrmeister Fröhlin zeigte sich sehr erfreut über diese Leistung. „Ich bin richtig stolz auf meine Gesellin“, lobte er seine Mitarbeiterin, die auch die Prüfung zum Landessieger mitmachen möchte. „Es gibt acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg und jeder Kammersieger bis 25 Jahre kann beim Landesentscheid mitmachen, mal sehen, ob es klappt“, erklärte die junge Kaminfegerin, die ab September des kommenden Jahres die Meisterschule in Ulm besuchen will. „Schon in der siebten Klasse stand für mich fest, dass ich den Beruf des Schornsteinfegers erlernen möchte“, erzählte Simone Zeller. Ihr gefällt es, dass sie selbständig arbeiten kann und viel mit Menschen zu tun hat.

Bild und Text: Christina Fröhlin

Politische Bildungsfahrt Berlin

Rund 50 Personen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wurden vom Bundestagsabgeordneten Siegfried Kauder MdB zu einer politischen Informationsreise nach Berlin eingeladen. Die Reiseteilnehmer erfuhren bei dem vielfältigen und interessanten Programm wie Politik "gemacht wird".

Auf dem Programm standen Führungen durch das Bundeskanzleramt, eine Besichtigung des Plenarsaals, ein Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments, die Besichtung des Reichstagsgebäudes, in dem der Bundestag seine Sitzungen abhält, eine Führung im Bundesrat und ein informatives und reges Diskussionsgespräch mit Herrn Siegfried Kauder MdB hinterließen einen eindrucksvollen und bleibenden Eindruck.
 
Erschüttert waren die Teilnehmer über die unmenschlichen Bedingungen physischer und psychischer Art, die die Inhaftierten des ehemaligen DDR-Gefängnisses Hohenschönhausen ertragen und erleiden mussten. Zeitzeugen haben uns beeindruckend durch diese Gedenkstätte geführt.
 
Ein weiterer Höhepunkt war die fabelhafte und außergewöhnliche Stadtführung von Ralf Eden, einem echten Berliner. Er zeigte uns alles Sehens- und Wissenswertes über unsere Bundeshauptstadt und vermittelte beispielsweise beim Holocaust Mahnmal eine Sichtweise, die alle Teilnehmer mitriss und auch sicher verständnisvoller machte. Seine enormen Geschichtskenntnisse verband Ralf Eden mit vielen heiteren Begebenheiten und seinem nicht zu beschreibenden Berliner Charme. Auch eine Bootsfahrt auf der Spree bleibt sicherlich den Teilnehmern in guter Erinnerung.
 
Nach ereignisreichen und mehr als informativen Tagen machte sich unsere harmonische Gruppe wieder wohlbehalten auf den Heimweg.
 
Als kleines Dankeschön überreichte Werner Rottler Herrn Siegfried Kauder MdB einen Miniatur-Handbesen und selbstgebackene Schornsteinfegerkekse.
 
Die gesamte Reisegruppe hat ebenfalls spontan eine Geldspende über 400 EUR für die Feldner Mühle gesammelt.
 
Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an unseren Bundestagsabgeordneten Herrn Siegfried Kauder MdB und seinem Team, an dieser Stelle auch einen besonderen Dank an seine Mitarbeitern Frau Yvonne Witzmann.
 

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