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Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Jobstartbörse in Titisee-Neustadt

Passend zum "Tag des Schornsteinfegers" am 20. Oktober 2012 wurde das Berufsbild des Schornsteinfegers bei dieser Ausbildungsmesse durch Mitgliedsbetriebe aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald vertreten.

Zahlreiche Ausbilder, Meister und Lehrlinge von Firmen, Schulen, Handwerkern, Unternehmen und Institutionen aus allen möglichen Berufsbranchen im Hochschwarzwald, es waren mehr als 50 Aussteller, boten eine große Vielfalt an interessanten und auch krisenfesten Berufen an.
 
Die Kollegen Norbert Haid und Andreas Saier und unser stellvertretenden Obermeister Bruno Winterhalder standen den Jugendlichen und deren Eltern Rede und Antwort, hatten informative Unterlagen, Broschüren und Arbeitsgeräte ausgelegt. Viele Gespräche gab es gezielt zwischen den interessierten Jugendlichen und unseren Auszubildenden im Schornsteinfegerhandwerk, Andreas Janssen und Dominik Weinschenk, die ebenfalls am Stand anwesend waren.
 
Und auch diese Berufsmesse zeigt, dass sich unser Handwerk intensiv und gezielt um Nachwuchs bemühen und jede Gelegenheit nutzen muss, um unsere Ausbildungsmöglichkeiten so attraktiv als möglich zu präsentieren.
 

Schornsteinfeger bringen dem Sportclub Freiburg Glück!

Anlässlich des "Tag des Handwerks" am 15. September 2012 trafen sich am Sonntag, den 16. September 2012 im Stadion des SC Freiburg Handwerker, unter anderem auch 16 Schornsteinfeger. Jeder einzelne Schornsteinfeger stand als Glücksbringer für jeweils eins der noch ausstehenden Heimspiele.

 

Sie traten gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer, Paul Baier, und dem Hauptgeschäftsführer Johannes Burger sowie Mitgliedern der Raumausstatterinnung Freiburg auf. Unter dem Applaus der Fans wurde ein am Tag des Handwerks gefertigter Teppich als Geschenk an den SC-Präsidenten Fritz Keller übergeben.
 
Die Unterstützung der Handwerkskammer Freiburg mit der Entsendung von Schornsteinfegern als Glückbringer anlässlich des "Tag des Handwerks" erwies sich als goldrichtig. Der SC Freiburg gewann mit einem sensationellen 5:3.
 
Bild (Handwerkskammer Freiburg):
 
v.l. hintere Reihe: Johannes Dold, Thomas Schiele, Daniel Heizmann, Jürgen Graf, Stefan Klingele, Constantin und Peter Müller, Sebastian Neff, Thomas Rose, Thomas Fehrenbach, Christoph Martin
 
v.l. vordere Reihe: Herbert Sutter, Michael Mayer, Geschäftsführer Johannes Burger, Kammerpräsident Paul Baier, SC-Präsident Fritz Keller, Mitglieder der Raumausstatterinnung, ganz rechts Obermeister Werner Rottler, verdeckt Heinz und Janosch Meng
 
 

Lo Spazzacamino...

dieses wunderschöne Lied begleitete die Schornsteinfeger über alle Tage beim 31. Internationalen Schornsteinfegertreffen in Santa Maria Maggiore in Norditalien.

 

Mitglieder der Schornsteinfegerinnungen Tübingen und Freiburg haben unter der Federführung der Kollegen Stefan Sekinger und Christof Auer an diesem wirklich sehenswerten Ereignis teilgenommen.
 
Santa Maria Maggiore wurde nicht von ungefähr für diese Veranstaltung ausgewählt: es heißt, dass der Beruf des „Spazzacamino“ seine Anfänge vor mehr als 500 Jahren im Vigezzo-Tal nahm. Von hier aus zogen die Männer in Schwarz häufig in Begleitung von kleinen Jungen durch ganz Europa. Die Kinder galten angesichts ihrer schmächtigen Statur als bestens geeignet für die Arbeit in den engen Schächten. Das Leben der Buben war meist erbärmlich, viele von ihnen erreichten nicht einmal das zehnte Lebensjahr. Mit der technischen Revolution und der Umstellung auf Heizungsanlagen Mitte des 20. Jahrhunderts war die Arbeit der kleinen Jungen glücklicherweise dann nicht mehr erforderlich, weshalb man davon abließ die Kinder zum Schornstein fegen mitzunehmen.
 
Mehr als 1.200 Schornsteinfegerkollegen versammelten sich am ersten September-Wochenende im Vigezzo-Tal am Lago Maggiore. Neben europäischen, amerikanischen und kanadischen Schornsteinfegern haben sogar Kollegen aus Japan am „Raduno Internazionale dello Spazzacamino“ teilgenommen.
 
Der Programmablauf gestaltet sich so, dass sich am Samstagmorgen gegen 10.00 Uhr viele, viele Kollegen am Schornsteinfegerdenkmal in Malesco einfinden. Das Denkmal erinnert an Faustino Cappini, der 1931 im Alter von 14 Jahren zu Tode kam, als er in Mailand nach dem Abkratzen von Ruß an den Wänden eines Schornsteins oben ankam und erschöpft an eine Hochspannungsleitung fasste. Ein Foto mit dem "bronzenen Schornsteinfegerjungen" gehört in jedes Schornsteinfegeralbum.
 
Der absolute Höhepunkt ist jedoch am Sonntag, wenn sich um 10.00 Uhr alle anwesenden Schornsteinfeger treffen und am Umzug durch Santa Maria Maggiore teilnehmen. Die Straßen sind gesäumt von unzähligen Zuschauern die glücklich sind, wenn sie einen "Glücksbringer" am Ärmel berühren dürfen.
 
Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch im interaktiven Schornsteinfegermuseum "Museo dello Spazzacamino". Hier wird ein breit gestreuter Einblick in das Leben und in die Arbeit der Kaminfeger gezeigt.
 
Jeder Schornsteinfeger sollte mindestens einmal in seinem Berufsleben an dieser wunderschönen und traditionsreichen Veranstaltung teilgenommen haben.
 

Wir sind Handwerker wir können das!

Unter diesem Motto präsentierte das Handwerk am 15. September 2012 in ganz Deutschland auf vielfältige Weise seine Leistungen.

 

14 Innungen präsentierten sich beim "Tag des Handwerks" in der Freiburger Altstadt am Samstag auf dem Augustinerplatz. Die südbadischen Handwerksbetriebe zeigten beim "Tag des Handwerks", was sie alles leisten; wie bunt, vielfältig und interessant ihre Arbeit ist.
 
Als "Wirtschaftsmacht von nebenan" bezeichnete Paul Baier, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, bei der Eröffnung die 15 600 Betriebe im Kammerbezirk Freiburg. Die markante Zahl von 100.000 beeindruckt die anwesenden Besucher. 100.000 Menschen sind in den Betrieben beschäftigt. Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsfaktor und in der beruflichen Ausbildung hervor. Der Boom der Umweltwirtschaft in der Region sei ohne die handwerkliche und technische Umsetzung bei der energetischen Gebäudesanierung oder bei der Installierung erneuerbarer Energieanlagen undenkbar.
 
Die Handwerker und Handwerkerinnen präsentieren sich selbstbewusst: "Der Stoff, aus dem Helden sind" und "Lassen Sie mich durch. Ich bin Handwerker" prangt auf den hellblauen T-Shirts, die sie tragen.
 
Groß war der Andrang beim Glücksrad der Schornsteinfegerinnung Freiburg. Während die achtjährige Laura und der zehnjährige Leon ihr Glück ausprobieren, informieren sich ihre Eltern über die Vielfältigkeit des Schornsteinfegerhandwerks. Und eine Besucherin brachte es mit wenigen Worten auf den Punkt: "Wir sind uns der Bedeutung des Handwerks sehr bewusst. Ohne Handwerk ginge gar nichts im Leben."
 

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