Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Freiburg
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Freisprechungsfeiern in Freiburg und Offenburg

Traditionell bei Lehrlingen der Handwerksberufe gibt es seit dem Mittelalter die Freisprechung der Gesellen. Der Begriff „Freisprechung“ geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück, nach der Lehrlinge nach der Lehrzeit von ihren Verpflichtungen gegenüber den Lehrherren freigesprochen wurden. Aus dieser Zeit stammen auch Redewendungen wie „Lehrgeld zahlen“ oder „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“.


v.l. Paul Baier, Simon Henrich, Martin Kasper, Johannes Ullrich und Mitglieder der Kachelofenbauer
v l Kreishandwerksmeister Andreas Drotleff Martin Kasper Rafael Hansmann Harald Riehle

Am 04. und 07. November 2013 wurden Gesellinnen und Gesellen aus den unterschiedlichsten Gewerken in der Stadthalle in Kehl und im Delcanto in Denzlingen durch die Handwerkskammer Freiburg für ihre Mühen belohnt. Handwerkskammerpräsident Paul Baier, Hauptgeschäftsführer Johannes Burger, die Kreishandwerksmeister Johannes Ullrich aus Freiburg und Andreas Drotleff, Kreishandwerksmeister für die Ortenau sprachen die Lehrlinge nach dem Abschluss ihrer Prüfung offiziell frei. Traditionell fand die Feier im Beisein vieler Vertreter aus Politik und Wirtschaft statt.

 

Aus unseren Reihen konnte in Denzlingen Simon Henrich der Gesellenbrief überreicht werden. Er wurde von Matthias Arning in Münstertal ausgebildet und wird auch dort weiterhin tätig sein. Simon Henrich hatte nach der offiziellen Veranstaltung das Vergnügen, als "Glücksbringer" tätig zu sein und durfte die Gewinner der Verlosung der IKK ziehen.

 

Rafael Hansmann aus Unterharmersbach erlernte bei unserem Mitgliedsbetrieb Harald Riehle den Beruf des Schornsteinfegers. Harald Riehle stellte uns auch den nachstehenden Text zur Verfügung, wie er Rafael als Auszubildenden gewinnen konnte:

 

Wie meist im Leben war der berühmte Zufall Schuld, dass Rafael Hansmann seinen Traumberuf fand. Ursprünglich wollte er Steinmetz werden, aber im Berufspraktikum erkannte er schnell, dass das nicht für ihn war. Was tun? Da half der berühmte Zufall. Routinemäßig musste Schornsteinfegermeister Harald Riehle ins Knopfholz. Es war jedoch niemand da. Harald Riehle wollte schon wieder gehen, als der jüngste Sohn des Knopfbauern, Rafael kam. Er holte die notwendigen Schlüssel zu Heizung und Kamin. Höchst interessiert  schaute er dem Kaminfegermeister bei seiner Arbeit zu und fragte ihn ein Loch in den Bauch. Aber Harald Riehle gefiel das und er fragte: „Was willst du denn mal werden?“ Als Rafael mit den Schultern zuckte, schlug er ihm vor, einfach bei ihm ein Praktikum zu machen.

 

So geschah’s. Rafael tauschte seine Kleider mit dem schwarzen Kaminfegeranzug. Schon nach dem dritten Tag war ihm klar: „Das ist mein Traumberuf.“ Also begann er die Lehre. Es gefällt ihm, dass Theorie und Praxis sich in seinem Beruf ergänzen. Die Kontrolle der Feuerstätten und der Heizungen, Verantwortung für die Umwelt,  gehört wie das althergebrachten Fegen und Kehren zum modernen Berufsbild des Schornsteinfegers.

 

Klar, dass sein Chef Harald Riehle ihn nach der Lehrlingszeit gleich als Gesellen einstellte, der nun vollkommen selbstständig arbeitet. „Ich hätte bei zehn Schornsteinfegermeistern arbeiten können, schließlich sind wir ein Mangelberuf. Aber in Unterharmersbach bei meinem Chef gefällt es mir am besten.

 

Auch Harald Riehle freut sich, dass sein erster Lehrbub seine Lehre mit Bravour bestanden hat und weiter bei ihm bleibt. Eine Sorge treibt ihn allerdings um: „Ich suche händeringend einen Lehrling. Jeder, auch ein Mädchen, ist herzlich willkommen, um diesen alten, aber immer modernen Beruf des Schornsteinfegers mit guten Aussichten für die Zukunft und auf dem Dach zu erlernen.“

 

Bei beiden Veranstaltungen wurden unsere jungen Mitarbeiter durch unseren Berufsbildungswart Martin Kasper begleitet.

 

Schornsteinfegerinnung Freiburg

Bilder: Handwerkskammer Freiburg

 

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